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Wolf, Melsungen

Dieter Wolf
Melsungen, eine Kleinstadt im Spätemittelalter

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Facettenreich, lebendig, differenziert und quellennah wird von Dieter Wolf die Entwicklung der niederhessischen Kleinstadt Melsungen vom späten 12. bis zum frühen 16. Jahrhundert beschrieben.

Der Autor stellt dabei sowohl die Bautopographie innerhalb und außerhalb des befestigten Gemeinwesens ausführlich dar wie alle erkennbaren Hinweise auf die politische Entwicklung dieser Stadt innerhalb des territorialen Geflechts der Landgrafschaft Hessen (seit 1247) und der vielfältigen Beziehungen zu den Nachbarstädten und -burgen des Stadt- und Landesherrn.

Minutiös beschrieben werden die besitz- und territorialpolitischen Konflikte sowie die vielfältigen Funktionen als landgräflicher Verwaltungssitz. Der Verfasser bemüht sich weiterhin, sorgfältig die Sozial-, Wirtschafts- und Gewerbestruktur der kleinen Landstadt zu rekonstruieren.

Wolfs Buch gibt Antworten auf zahlreiche, bisher kaum beachtete Fragen, nicht nur zur Entwicklung der nordhessischen "Kleinstadt mittlerer Größe" Melsungen. Manches wird erörtert, was auch für andere gleichgroße Städte gelten dürfte.

Ohne Zweifel gehört Melsungen aufgrund dieser umfangreichen Arbeit derzeit zu den am besten historisch untersuchten Kleinstädten des deutschsprachigen Raumes.

Wir können Ihnen jetzt das umfangreiche Werk digital vorstellen.
Um lange Ladezeiten zu vermeiden, wurde die Arbeit auf 9 PDF-Dateien aufgeteilt. Dem textlichen Teil schließen sich noch 11 PDF-Dateien mit Fotos, Plänen und Karten an.


 Inhaltsübersicht
Band 1

A.   Vorbemerkungen
   1.    Vorwort
   2.    E
inleitung

B.   Überblick über die Entwicklung der Stadt Melsungen in der Neuzeit

C.   Zur Stadttopographie und Ortsgrundrissentwicklung
   1.    Natürliche Lage und frühe Besiedlung des Melsungener Raumes
   2.    Mittelalterliche Verkehrsverhältnisse
   3.    Die ländliche Vorgängersiedlung 
   4.    Der landgräfliche „burgus“ Melsungen
   5.    Aufbau und Aussehen der spätmittelalterlichen Stadt und ihrer nächsten Umgebung
      5.1. Der Aufbau der landgräflichen Stadt
      5.2. Frühneuzeitliche Stadtansichten, Karten und Pläne

 Seiten 001-058.pdf 


      5.3. Fuldabrücke, Wehr und Zollstätte
      5.4. Das Gebiet innerhalb der Stadtmauern

 Seiten 059-156.pdf 



      5.5. Das Gebiet außerhalb der Stadtmauern

 Seiten 157-180.pdf   

D.   Zur Verfassung der Stadt
  
1.    Die Stadt und das Territorium
     
1.1. Melsungen innerhalb der thüringisch-hessischen Territorialentwicklung
             vom 12. bis zum 14. Jahrhundert
     
1.2. Die frühe Stadtverfassung
     
1.3. Verfassungsentwicklung vom späten 13. bis zum 14. Jahrhundert
     
1.4. Spätmittelalterliche Verfassungsentwicklung
  
2.    Stadt und Stadtherr
     
2.1. Der Stadtherr
     
2.2. Die landgräfliche Amtsverwaltung

Seiten 181-326.pdf 
 


   3.    Geistliche Institutionen in der Stadt
     
3.1. Die St. Georgskirche als mutmaßlich ältere Kirche Melsungens - ihre Bedeutung für
            
die frühe Besiedlungs- und Pfarreigeschichte
     
3.2. Die Pfarrkirche St. Maria, ihre Altäre und ihre Geistlichen
     
3.3. Geistliche Bruderschaften, Geistlichkeit, Hospital, Schule und sonstige geistliche und
            
karitative Einrichtungen

Seiten 327-372.pdf


Band 2

E.   Wirtschafts- und Sozialstruktur der Stadt 
  
1.    Methodische Vorbemerkung
  
2.    Wirtschaft
     
2.1. Ist kleinstädtische Wirtschafts- und Sozialstruktur rekonstruierbar?
     
2.2. Hinweise auf Berufe und Erwerbsgruppen in Familien- und Beinamen
     
2.3. Landwirtschaft
     
2.4. Handwerk und Gewerbe
     
2.5. Dienstleistungen und Transportgewerbe
     
2.6. Handel (Gewandschneidergilde, Gewandschneider, Kaufleute und Krämer)
   3.    Hinweise auf die Zusammensetzung der kleinstädtischen Gesellschaft
     
3.1. Vorbemerkung: „Schichtung“; Möglichkeit der Anwendung eines Schichtenmodells
            
- Fragen zu Wohlstand und Armut und zur Situation der Überlieferung
     
3.2. Burgmannen
     
3.3. Landgräfliche Beamte und Diener
     
3.4. Hinweise auf eine kleinstädtische Oberschicht: „Ratsverwandte“ (?), „Geschlechter“
            
- Zur Verfassung der landgräflich-hessischen Territorialstädte im 14. Jahrhundert
     
3.5. ‘Bürger und Mitwohner’ - die Angehörigen ‘der Gemeinde’ („Mittelschicht“ und „Unterschicht“?) 
     
3.6. Wenige erkennbare Hinweise auf die Sozialtopographie der Kleinstadt
     
3.7. Migration: Hinweise auf Einwanderer und Auswanderer
   4.    Zusammenfassung - dennoch nur ein Schatten der Wirklichkeit

 Seiten 373-528.pdf 


F.   Stadtgrösse und Stadttyp, Stadtfunktionen und Vergleich
  
1.    Melsungen und andere hessische Städte im Vergleich
     
1.1. Wie groß war die mittelalterliche Stadt?
     
1.2. Vergleiche anhand landgräflicher Leistungsverzeichnisse
     
1.3. Topographische Vergleiche
     
1.4. Hinweise auf Bevölkerungszahlen hessischer Städte, Minderstädte und Flecken im Spätmittelalter
     
1.5. Schätzung der Einwohner- und Haushaltungszahl der Kleinstadt Melsungen . im 15. Jahrhundert
     
1.6  Zum Vergleich: Hinweise auf die wirtschaftliche Struktur anderer hessischer Kleinstädte
  
2.    Melsungen - im Mittelalter eine „Ackerbürgerstadt“?
  
3.    Kleinstadt und Umland
     
3.1. Schutzfunktionen der spätmittelalterlichen Kleinstadt
     
3.2. Melsungen und sein ländlicher Einzugsbereich
  
4.    Zusammenfassung - Eine „Stadt im vollen Rechtssinne“?

Seiten 529-568.pdf 

G. Exkurse
           
1.  Wo schlief z.B. das Gesinde? - Ein Reichenbacher Inventar von 1485 zum Vergleich
            2.  Gesinde in anderen landgräflichen Burgen und Höfen
            3.  Zu Steinbauten in anderen Städten
            4.  Landgräfliche Getreidemühlen im Amt Melsungen
            5.  Gewaltsam durchgeführte Burgbauten oder Stadtgründungen der Ludowinger
            6.  Gründung und Entwicklung der Nachbarstadt Spangenberg
            7.  Der Plan Landgraf Johanns zur Gründung einer weiteren Nachbarstadt (1309)
            8.  Spätere Konflikte zwischen Hessen und Treffurtern - Weiterentwicklung Spangenbergs im 14. Jahrhundert.
            9.  Zur Bedeutung der Jagd in Stadt und Amt Melsungen
          10.  Landgräfliche Jagdorte im Amt Melsungen
          11.  Hessische Kleinstädte mit unzureichenden Unterbringungsmöglichkeiten für Reisegruppen gehobenen Standes?
          12.  Sondernutzungen von landgräflichen Städten und Burgen (Grebenstein, Rotenburg/Fulda, Spangenberg, Melsungen)

H. Schlussbetrachtung

I.    Beilagen
  
1.     Tabellen und Übersichten
     
1.1  Ersterwähnungen von Rathäusern in nordhessischen Städten
      1.2  Erste Belege für die erfolgte Einführung des Rates im nordhessischen Raum (Rezeption des Konsulats; „Ratsbelege“)
      1.3  Zum Aufkommen des Bürgermeisteramtes im nordhessischen Raum seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts
      1.4  Erwähnungen von Bürgermeistern, Ratsleuten, Schöffen und Gemeindevormündern (bis zum Jahr 1500)
      1.5  Melsungener Bürgermeister (bis zum Jahr 1500)
      1.6  Eigenbezeichnungen für die Stadt oder deren Organe in der Intitulatio der von ihr selbst ausgestellten Urkunden
      1.7  Übersicht über die von der Stadt Melsungen 1267-1500 besiegelten Urkunden / Tabelle/Beilage
      1.8  Übersicht über Erwähnungen der Melsungener Schöffenfamilien (bis 1500) / Tabelle/Beilage
      1.9  Auszüge aus den Amtsrechnungen mit Hinweisen auf die vom Schultheißen unter Mitwirkung der Melsungener Schöffen durchgeführte Strafrechtspflege
    1.10  Landgrafenaufenthalte in Melsungen (Kurzregesten LA 1-211)
    1.11  Melsungener villici und Schultheißen 1235-1529
    1.12  Amtleute des Stadt- und Landesherrn und der Besatzungsmächte in Melsungen
    1.13  Landgräfliche Rentmeister und Rentschreiber vor 1438-1515
    1.14  Landgräfliche Kellner 1357-1492
    1.15  Landgräfliche Förster und Holzförster zu Melsungen (oder im Amt Melsungen)
    1.16  Landgräfliche Landknechte zu Melsungen
    1.17  Gesindelöhne im landgräflichen Hof Melsungen   686
    1.18  Erwähnungen von Pfarrern (Plebanen) zu Melsungen
    1.19  Kapläne und Vizeplebane zu Melsungen
    1.20  Priester am Marien- und Allerheiligenaltar (Frühmeßaltar)
    1.21   Priester am Katharinenaltar
    1.22  Pfarrer von Obermelsungen (meist auch Vikare zu Melsungen)
    1.23  Aus Melsungen stammende und sonstige in Melsungen wirkende Geistliche
    1.24 Geistliche mit dem Herkunftsnamen Melsungen
    1.25  „Melsungener Krämerliste“ - Kaufleute, Krämer oder Kleinkrämer und ihre belegbaren Handelswaren
    1.26  Personalkatalog zur Tabelle
    1.27  Melsungener Studenten an mittelalterlichen Universitäten
    1.28  Melsungener Studenten als Bakallare der Universität Erfurt
    1.29   Siegel von Melsungener Bürgern und Beamten
   2.    Ausgewählte schriftliche Quellen
     
2.1  Melsungen, 1267 Juni 5 (Pfingsten)
      2.2  Melsungen, 1269 April 23
      2.3  1303 Dez. 7 [1333 Dez.7?]
      2.4  1344 Febr. 2
      2.5  1366 Juli 25
      2.6  1377 Juli 24
      2.7  1379 April 18-23
      2.8  1387 Nov.29
      2.9  1407 April 13
    2.10  1434 April 21
    2.11  1435 Mai 3
    2.12  1459 Juli 2
   
2.13  1464 Sept. 11
    2.14   1471 „Erbregister“ Ldgf. Ludwig II. von Hessen
    2.15  1471 Landsteuerverzeichnis der niederhessischen Städte und Gerichte
    2.16  1496 Jan. 2
    2.17  1575 Salbuch der Renterei Melsungen
    2.18  J. Till, Nachrichten von der kurhessischen Stadt Milsungen (1805)
   3.    Melsungener Siegel und Notariatssignete
     
3.1  Großes Stadtsiegel
      3.2 Kleine Stadtsiegel (Typ I und Typ II)
      3.3  Siegel von Melsungener Geistlichen
      3.4  Siegel von Melsungener Schultheißen und Rentmeister
      3.5  Siegel von Melsungener Bürgern
      3.6  Notariatssignete

 Seiten 569-742.pdf 


 
Band 3
(Quellen, Bibliographie, Farbabbildungen, Indices)

J.   Quellen und Literatur
   1.    Ungedruckte Quellen
   2.   
Gedruckte Quellen, Regesten und Repertorien
  
3.    Literatur

Indices
  
Orts- und Personenregister   (in Auswahl)
  
Sachregister   (in Auswahl)
  
Spezialregister Melsungen   (in Auswahl)
     
Melsungener Familien bzw. Träger eines Beinamens  - Einwohner, Einwohnerinnen und Bürger bis ca.1500/1515    A-Z
  
Abbildungsverzeichnis und –nachweis
  
Verzeichnis der wichtigsten Abkürzungen

Seiten 743-909 Register.pdf 


Historische Altfotografien von Melsungen (Foto-Dokumentation Geschichtsverein Melsungen; S.911-914):

S.911      Melsungen von Norden um 1890/1891 (vorn rechts, an der Straße nach Kassel, das Feldsiechenhaus).

S.911   Die Stadt von Norden um 1921.

S.912   Fuldawehr, Brücke und Mühlen um 1890.

S.912   Melsungen von Südosten (um 1900/1910).

S.913   Melsungen von Norden um 1903/1906.

S.913   Schloß und Stadt vom Schloth aus – von Nordosten - gesehen (vor 1907).

S.914   Blick vom Schloß nach Süden in die Kasseler Straße; rechts das ehem. Marstallgebäude (um 1900).

S.914   Blick auf die westliche Stadtmauer mit ein- und überbauten Häusern des Hinteren Eisfeldes (am Futteracker) wohl um 1950. - Im Vorfeld vermutlich noch letzte Reste des ehem. Stadtgrabens; in der Stadtmauer rechts die Maueransätze des früheren Schalenturmes.

Seiten 910-913 historische Fotos.pdf


Farbabbildungen

Karte Melsungen [- sogen. „Grundkarte“ - mit Befestigungsanlagen und Gräben und Wällen]
Bearbeitet von Dieter Wolf (1998/2003) Kartographie: Kurt Maurer, Melsungen
1 Melsungen.pdf


Karte Melsungen. Siedlungsentwicklung
Bearbeitet von Dieter Wolf (1998/2003). Kartographie: Kurt Maurer, Melsungen
2 Siedlungsentwicklung.pdf 


Karte Melsungen. Burgmannenhäuser und –höfe in der spätmittelalterlichen Stadt
Bearbeitet von Dieter Wolf (1998/2003). Kartographie: Kurt Maurer, Melsungen
3 Burgsitze.pdf 


Karte Melsungen. Erhaltene Gebäude der spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Stadt. Bauten v.a. mit dendrochronologisch ermittelten Bau- und Umbaudaten.
Bearbeitet von Dieter Wolf (1998/2003). Kartographie: Kurt Maurer, Melsungen
4 Mittelalterliche Gebäude.pdf


Karte der mittelalterlichen Verkehrsverhältnisse im Melsungener Raum
Karte von Dieter Wolf und Kurt Maurer (1998/2003)
5 Verkehrsverhältnisse.pdf 


Karte Das Amt Melsungen um 1460 (nach Krummel, Atlaskarte VI)
Grundlage: TK 1 : 100 000, Bl. Nr. C 4722 – Kassel, Ausg. 1989, Bl. Nr.C 5122 – Bad Hersfeld, Ausgabe 1995. Hrsgg. v. Hess. Landesvermessungsamt Wiesbaden.
Redaktion: Dieter Wolf. Kartographie: Kurt Maurer (1998/2003)
6 Amt Melsungen.pdf


Ausschnitt aus Dilichs Landtafel des Amtes Melsungen (1615) mit der Ortslage.
Nach Stengel, Dilichs Landtafeln, Bl.XVII: Melsungen, Bezirk der Stadt, Spezialtafel des Amtes Melsungen 1615, Farbdruck
7 Landtafel.pdf


Plan: Situation der Nordwestecke der ehemaligen Stadtbefestigung mit verschiedenen Turmresten im Jahr 1842
Quelle: die 1842 erstellte Gemarkungskarte, Blatt Nr. D 12.
Entwurf: Dieter Wolf. Kartographie: Kurt Maurer (2000/2003)
8 Stadtmauer im Nordwesten.pdf


Plan: Zur Lage des ehemaligen Fritzlarer Tores und seines (1842 noch vorhandenen) Vortores
Quelle: die 1842 erstellte Gemarkungskarte, Blatt Nr. D 12
Entwurf: Dieter Wolf Kartographie Kurt Maurer (2000/2003)
9 Fritzlarer Tor.pdf


Plan: Das Hospital St. Georg in Melsungen
[die Karte aus der Zeit vor 1788 – mit den damaligen Hospitalgebäuden und Grundstücksgrenzen  – in Vergleich mit dem heutigen Bestand]]
Entwurf und Kartographie: Kurt Maurer (1999)
10 Hospital.pdf 

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